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Dreck-weg-Tag 2023

Die „Akteure“ von links nach rechts: Ulrike Eberle, Abfallberaterin, Andreas Seidler und Wolfgang Preuß, stellv. Bürgermeister, Margit Hassel-Bähr, Thomas Kaulfuß, Vorsitzender des BV Düssel, Friedel Rings, der freundliche Mitarbeiter von Straßen NRW, Udo Switalski, der Chronist; nicht auf dem Bild bzw. nur teilweise als Schatten: Stefan Schneider, Geschäftsführer a. D. sowie Birgit Goertz.

Dreck-Weg-Tag 2023 Mitglieder des BV Düssel sammeln Abfall an „Straße des Grauens

Sechs Mitglieder des Bürgerverein Wülfrath-Düssel hatten sich am strahlenden Samstagvormittagvormittag am Parkplatz der Kreissparkasse Düssel eingefunden, um die Stadt Wülfrath am alljährlichen Dreck-Weg-Tag zu unterstützen. Nach der Übergabe von Warnwesten, Handschuhen und Greifzangen ließen es sich die stellvertretenden Bürgermeister Andreas Seidler und Wolfgang Preuß sowie die Abfallberaterin Ulrike Eberle nicht nehmen, sich für das Engagement des BV Düssel am Dreck-Weg-Tag zu bedanken.

Drei Mitglieder nahmen sich die Tillmannsdorfer Straße Richtung Wuppertal, drei weitere die Düsseler Straße Richtung Wülfrath vor. Für die vielbefahrene und zum Rasen verführende Düsseler Straße hatte Ulrike Eberle für ein Sicherungsfahrzeug von Straßen NRW mit einem ausgesprochen freundlichen und hilfsbereiten Fahrer gesorgt. Der lud nicht nur gleich die vollen und teilweise sehr schweren Müllsäcke auf sein Begleitfahrzeug, sondern fuhr die müden Sammler auch wieder zurück nach Düssel. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön.

Doch im Laufe der Sammelaktion entpuppte sich die Düsseler Straße immer mehr zu einer „Straße des Grauens“. Nicht so sehr für die Autofahrer, doch für die Tiere, die sich entlang dieser zu Hause fühlen: Scherben über Scherben säumten die Bankette und die Seitengräben und der vom Bürgerverein gestifteten Bank am Radweg Richtung Wülfrath, deren die Sammler kaum Herr (oder Frau…) werden konnten. Sogar eine volle und verschlossene Bierflasche fanden die Sammler und viele kleine Schnapsflaschen. Werden die während der Fahrt von Wülfrath nach Düssel getrunken? Vermutlich, denn jedes Jahr das gleiche Bild.

Auch plastifizierte Bonbonverpackungen, Plastik-Verschlüsse von Kaffeebechern, Einwegmasken sowie „Restmülltüten“ einer bekannten Fastfoodkette freuten sich zuhauf auf das Eingesammeltwerden.

Chronist Reinhart Hassel und Thomas Kaulfuß, Vorsitzender des BV Düssel, waren sich einig: „Auf Flaschen gehören 5 € Pfand, 0,07 € für eine Bierflasche ist viel zu wenig, und alles, was mit ToGo (gemeint ist nicht der Staat gleichen Namens…) zu tun hat, muss auch bepfandet werden.“  Denn sonst, so die einhellige Meinung aller Sammlerinnen und Sammler des BV Düssel, bleibt es im nächsten Jahr bei der nächsten Dreck-Weg-Aktion nicht mehr bei den knapp 20 Abfallsäcken, die in diesem Jahr gesammelt wurden.

Als Dankeschön hatte die Stadt zu einer leckeren Gulaschsuppe, für die Vegetarier auch zu einer Gemüsesuppe – ob die auch so gut wie die Gulaschsuppe war, entzieht sich der Kenntnis des Chronisten – und schmackhaftem Butterstreuselkuchen eingeladen. Dazu gab es Kaffee, Tee, jede Menge Kaltgetränke, die Lust machen, das nächste Mal wieder dabei zu sein.“

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